Ruhr-in-Love
27.06.2009
OlgaPark
46117 Oberhausen
  • Besucherzahl: 41.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 300
41.000 bei siebter Ruhr-in-Love

300 DJ's und Live-Acts waren auf 33 Floors bei der siebten Ruhr-in-Love dabei

300 DJ's und Live-Acts auf 33 Floors am Tag und 20 Afterparties in der Nacht sorgten bei der siebten Ruhr-in-Love für ein Familienfest der elektronischen Musik. Am vergangenen Samstag pulsierte der OlgaPark in Oberhausen und ganz NRW im Beat der elektronischen Musik. Tagsüber tanzten 41.000 Besucher unter freiem Himmel. Auch das ist eine neue Bestmarke.

Ruhr-in-Love 2009 ist vorbei und das "Familienfest für elektronische Musik" hat sich zu einer der größten Open-Air-Veranstaltungen in NRW gemausert. Das Partykonzept beschert Ruhr-in-Love ohnehin ein bundesweites  Alleinstellungsmerkmal, denn rund 70 verschiedene Partymacher, Plattenlabels, Medien und Booking-Agenturen ziehen bei dem Open-Air an einem Strang und gestalten die 33 Floors selbständig. "Das ist absolut einmalig", verkündet Oliver Vordemvenne vom Veranstalter I-Motion.

"Es ist wunderschön durch den OlgaPark zu gehen und zu sehen wie friedlich und fröhlich alle miteinander feiern und Spaß haben. Ruhr-in-Love ist ein ganz besonderes Familienfest für die Szene der elektronischen Musik", freuten sich die Macher.

Spaß war auch den 300 DJ's und Live-Acts anzumerken. Auf dem Mixery-Square strahlten Chris Liebing (Frankfurt), Moguai (Ruhr-Area), Tom Novy (München), Felix Kröcher (Frankfurt)  und Simon Patterson (London) um die Wette.

Letztere beiden hatten echte Strapazen auf sich genommen um bei Ruhr-in-Love dabei sein zu können. Kröcher düste gleich nach seinem Auftritt nach Polen und Patterson nach Birmingham zu weiteren Engagements. "Wer hier eingeladen wird zu spielen, der macht das auch möglich. Schließlich ist die Party absolut einmalig",  freute sich Felix Kröcher.

Von Party-Krise keine Spur: Das Engagement der 70 Party-Fraktionen aus ganz Deutschland ist auch in diesem Jahr spürbar gewachsen. "Die Floors werden immer bunter, aufwendiger und  kreativer", resümiert Oliver Vordemvenne.

Der Lohn für die monatelange Vorbereitungsphase ist die Resonanz der Gäste. Und die wird immer größer. Zur siebten Ruhr-in-Love gab es auch die siebte Besuchersteigerung. Mit 41.000 Besuchern kamen 12.000 mehr als im letzten Jahr in den OlgaPark um dabei sein zu können.

Die 300 Künstler im OlgaPark gaben den Party-Staffelstab um 22 Uhr an rund 100 DJ's weiter, die bei den After-Parties in 20 Clubs in NRW und angrenzenden Bundesländern auflegten. So ging das Familienfest bis zum nächsten Sonnenaufgang weiter.