MAYDAY
30.04.2008
Westfalenhallen
Dortmund
  • Besucherzahl: 25.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 50
MAYDAY zeigte wahre Größe

25.000 Besucher feierten in der Nacht zum ersten Mai bei der “größten MAYDAY aller Zeiten“ in den Dortmunder Westfalenhallen

50 bestens aufgelegte DJs auf vier Head-Floors, atemberaubende Technik-Installationen und die Energie von 25.000 Besuchern haben „Reflect Yourself“ in der Nacht zum 1. Mai zu der phänomenalsten MAYDAY aller Zeiten gemacht. Die 17. Ausgabe des traditionsreichsten Raves der Welt hat gezeigt: Die Kultur der elektronischen Musik lebt - steckt voller Innovationen und wächst.

In dem breiten Grinsen der Gesichter von Paul van Dyk, Sven Väth, Westbam oder Armin van Buuren war es deutlich abzulesen: MAYDAY ist noch immer etwas ganz Besonderes und hat in seiner langen Geschichte nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Auch bei der 17. Ausgabe des größten deutschen Hallen-Dance-Events sorgte die Euphorie von 25.000 Besuchern bei den Akteuren auf den Bühnen für Gänsehaut.

Als sich bei Menno de Jong in der Arena um Punkt 9 Uhr die Plattenteller aufhörten zu drehen war klar: Das war die besucherstärkste MAYDAY aller Zeiten. Gesorgt hatten dafür die neuen Konzepte. Unter anderem gab es zum ersten Mal vier eigenständige Head-Floors.

Mit der „Factory“ bekam die internationale Szene der härtesten elektronischen Styles einen eigenen Bereich. Und die bedankte sich bei der „Mutter aller Raves“ auf ihre Art. 15 Stunden feierten sie energiegeladen zu den Beats von Künstlern wie Sven Wittekind, PET Duo oder Korsakoff. Zu etwas langsameren Rhythmen aber nicht weniger frenetisch feierte die House-Community ihre Headliner im Casino. Unter anderem The Disco Boys, Milk & Sugar oder Dominik Eulberg.

Das „Empire“ war umgezogen in eine neue Halle, die fast so viel Platz bot wie die Arena. Nach den Sets von Umek, Monika Kruse und Adam Beyer bejubelte die Mayday-Familie die ersten Bass-Schläge von Felix Kröcher wie das Erscheinen eines neuen Techno-Messias.

Um 3.500 m² waren die Mayday-Tanzflächen in diesem Jahr gewachsen. Insgesamt wurden rund 18.000 Quadratmeter der Westfalenhallen genutzt. Das ist mehr als bei jeder Musikveranstaltung in dem Hallenkomplex zuvor.

Mehr Halle bedeutete auch mehr Technik. Tagelang hatten 140 Spezialisten über 30 Sattelschlepper ausgeladen um 200 Tonnen Licht- Ton-, Laser-, Video- und Bühnen-Equipment aufzubauen. Das Ergebnis war atemberaubend.

In der Arena war das Motto „Reflect Yourself“ auch von den Lichtdesignern umgesetzt worden. Hinter dem Rücken der Top-Acts erstreckte sich eine 110 m² große Spiegelwand. Hier reflektierte nicht nur das Farbenspiel von 20 Lasern, 300.000 Watt High-Tech-Lampen und 1.000 Metern LED-Sticks sondern auch die Gesichter der tanzenden Menge.

Weitergefeiert wird im Ausland. Denn die MAYDAY gibt es auch in St. Petersburg, Katowice und Budapest. Weitere Stationen wie Wien und Kiew sind in Planung.