electric city
07.11.2008
Koblenz
  • Besucherzahl: 5.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 31
Elektromagnet Koblenz: 5.000 durchfloss Rhytmus

5.000 Besucher feierten achte „electric city“

Eine Nacht lang war die Koblenzer Hymne elektrisch: Zum achten Mal vereinten sich Ur-Schängel mit Besuchern aus ganz Deutschland, um „electric city“ zu feiern. 5.000 Freunde elektronischer Musik zogen zum Flatrate-Tarif durch 8 Clubs, in denen über 30 DJs die Clubber mit allen Spielarten von House bis Techno verwöhnten.

Koblenz verwandelte sich letzten Freitag in eine Festung der elektronischen Musik. War die Live-Performance des Münchner Überfliegers Lützenkirchen im S38 der Höhepunkt der House-Freunde, präsentierte sich das Dance Palace dank Robert Natus deutlich brachialer. Der Hardtechno-Meister hatte sich mit Glenn Wilson Unterstützung aus London einfliegen lassen. In der Druckluftkammer bewies die niederländische Hardcore-Ikone Akira, dass in Sachen Härte das letzte Wort längst nicht gesprochen ist. Tomcraft demonstrierte währenddessen im Zenit, wie abwechslungsreich ein vierstündiger DJ-Auftritt ausfallen kann. Musikalisch-kulinarisch zeigten sich die Berliner Moritz Piske und Markus Schatz, die als Duo Cordon Bleu den Appetit der Gäste des Circus Maximus mit eigenen Tech-House-Interpretationen stillen konnten.

Wahre Publikumsmagneten waren auch die Kosmopoliten Phil Fuldner und Moguai. Während ersterer im Palais immer wieder hunderte Hände in die Luft schießen ließ, zeigte Moguai in der Living Club Lounge im Agostea, wie ein State-of-the-Art-Set zu klingen hat.

Die letzten Bürger der „electric city“ fanden sich im Morgengrauen zum Partyausklang im Vogue Club ein. Hier unterstrich Sebastian Gnewkow mit groovigem Electro-House nochmals die Erfahrung, dass Koblenz für eine Nacht der Mittelpunkt einer ganzen Szene war.