Ruhr-in-Love
24.06.2006
OlgaPark
46117 Oberhausen
  • Besucherzahl: 23.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 300

300 DJs, 30 Open-Air-Floors, 23.000 Party-People, eine Party: Zum vierten Mal feierte die elektronische Musikszene ihr gemeinsames Familienfest in NRW: Ruhr-in-Love im OlgaPark Oberhausen. Die Gäste strahlten mit der Sonne um die Wette.

Die Location ist für das Techno-Picknick wie geschaffen: 30 bunte Floors fanden ihren Platz auf den grünen Wiesen der ehemaligen Kohlenzeche. Die hochsommerlichen Temperaturen verwandelten selbst Wasserläufe und Brunnen zu Dancefloors. Sie dienten nicht nur zur Abkühlung, sondern waren auch Tanzfläche für die vielen barfüßigen Tänzer/-innen in Bikini und Badehose.

Dem Charme von Ruhr-in-Love konnte sich niemand entziehen. Auch nicht die Headliner auf dem Mixery-Floor. Zur „Kaffee und Kuchen“-Zeit versorgte Chris Liebing die Techno-Familie mit harten Beats. Das LineUp auf diesem größten Ruhr-in-Love-Floor - mit weiteren DJ-Legenden wie Bad Boy Bill, Anthony Rother live oder Tom Novy - war an Vielfalt kaum zu toppen.

Von Hardtechno bis Vocal-House: In dem riesigen Park-Areal entfaltete sich das ganze Spektrum der elektronischen Musik wie die Blüten einer Sonnenblume. Die Macher von Clubs, Labels, Magazinen, Booking-Agenturen und Radiostationen gestalteten gemeinsam die Bühnen unter freiem Himmel. In diesem Jahr noch bunter, vielseitiger und kreativer als in den letzten 4 Jahren der Ruhr-in-Love-Party-Historie. Die Message dabei war klar: Techno ist lebendiger als je zuvor und Ruhr-in-Love hat sich als das „Come-Together“ der Szene in NRW etabliert.

Daran änderte auch das WM-Achtelfinalspiel Deutschland - Schweden nichts. Im großen Zirkus-Zelt feierte die Techno-Familie während der Übertragung. Um 22 Uhr öffneten sich dann die Türen in 22 Clubs für die Ruhr-in-Love-AfterParties, bei denen in ganz NRW bis zum Sonntagmorgen weitergefeiert wurde.