Ruhr-in-Love
25.06.2005
OlgaPark / Osterfeld
46117 Oberhausen
  • Besucherzahl: über 20.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 292

300 DJs auf 33 verschiedenen Open-Air-Floors - ein Samstagnachmittag ganz im Zeichen der elektronischen Musik. Zehn Stunden lang wurde in dem wunderschönen OlgaPark in Oberhausen getanzt und gefeiert. Selbst gelegentliche Schauer konnten die ausgelassene Stimmung nicht beeinträchtigen. Am Abend und in der Nacht wurde bei 22 AfterParties in ganz NRW weiter gefeiert.

Es war die „Familien-Party der elektronischen Musik“: Clubs, Labels, Magazine, Veranstalter und viele weitere „Macher“ aus der Szene schlossen sich zusammen, um bei Ruhr-in-Love auf den 33 verschiedenen und individuell gestalteten Floors gemeinsam zu feiern. Dabei brachten sie so ziemlich jeden Sound zu Gehör, den dieses Genre zur Zeit zu bieten hat. Unter den insgesamt 300 DJs waren auch Szene-Größen wie Chris Liebing, Phil Fuldner, Moguai oder Hardfloor.

Die Floors hatten jedoch nicht nur jeder seinen eigenen Sound, sondern auch optisch einen ganz eigenen Flair und Charakter. Ob überdimensionale Plüschherzen, atemberaubende Trussing-Konstruktionen, bunte Stoffbanner, Tanzflächen im weichen Sand oder eine DJ-Kanzel 10 Meter über der Erde - der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Unbeeinflusst vom gelegentlich feuchten aber heißen Wetter tanzten einige der 20.000 Besucher barfuss und zeigten viel nackte Haut, andere feierten mit Regenschirm und Sommerjäckchen. Jeder wie er wollte, aber alle fröhlich und bunt.

Um 22.00 Uhr war im OlgaPark Schluss mit der dritten Auflage von Ruhr-in-Love. Allerdings zog es die Partycrowd dann in die Clubs: Bei 22 After-Parties in ganz NRW wurde noch kräftig bis in den Sonntagmorgen hinein weiter gefeiert.