NATURE ONE
05. - 07.08.2005
Raketenbasis Pydna
Kastellaun/Hunsrück
  • Besucherzahl: 48.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 300

Richtungsweisende DJs und Live-Acts, innovative Licht-Konzepte, neue Clubs und frische Sounds - die „Mission To Future“ war trotz herbstlicher Temperaturen ein voller Erfolg. Rund 48.000 Besucher tanzten und feierten zur Musik von über 300 DJs und LiveActs. Die Raketenbasis Pydna in Kastellaun/Hunsrück war somit zum elften Mal für 4 Tage und 3 Nächte Hauptstadt der weiten Welt der elektronischen Musik.Vor fünf Jahren gab es einen Regenrekord, vor zwei Jahren eine Hitzewelle und dieses Mal war es so kalt wie nie zuvor: Nachts kühle 6°C. Doch was auf dem Thermometer abzulesen war, spürte niemand auf den Dancefloors der 19 Clubs und 4 Head-Areas. Denn hier rückten alle noch dichter zusammen, um zu Feiern und sich warm zu Tanzen. Über 300 DJs und Live-Acts beheizten die Pydna mit ihren Beats und Sounds auf Sommertemperatur. Vor allem die Sets der jungen DJ-Generation entzückten: Felix Kröcher, Robert Natus und Sven Wittekind im Century Circus, Dominik Eulberg im Red Bull House oder Ronski Speed auf dem OpenAirFloor sorgten für ein gleichermaßen begeistertes wie erstauntes Publikum. Denn die „jungen Wilden“ spielten auf wie die ganz Großen der DJ-Zunft. Das Konzept der „Mission To Future“ ging somit gerade im Bereich der musikalischen Innovationen voll auf. Aber auch die Top-Stars wie Sven Väth, Paul van Dyk oder Armin van Buuren bewiesen eindrucksvoll, dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen sondern das Tempo des musikalischen Fortschritts mithalten können - oder es sogar selbst vorgeben.

Auch optisch hat sich einiges weiterentwickelt. Armdicke Laserstrahlen schossen kilometerweit durch die Atmosphäre. Fünf der leistungsstärksten Laser-Anlagen waren auf dem OpenAirFloor installiert. Rund um einen High-Tech-Kronleuchter, an dem 4.400 Leuchtdioden blitzten und blinkten. Zukunft für alle Sinne. Im neuen Glanz erstrahlten viele Clubs. Das Airport Würzburg zum Beispiel verwandelte einen der Bunker in eine riesige und dennoch gemütliche Lounge. Zahlreiche Plasma-Screens machten aus dem Cocoon-Zelt eine audiovisuelle HighTech-Feierstätte. Sound- und Lichttechnik prägte das Bild im Camping Village: Viele NatureOne-Besucher bauten kleine Anlagen auf, brachten Stromgeneratoren mit und feierten neben ihrem Zelt ihre individuelle Party. In der Summe ergab das Tausende kleine Dancefloors, und doch feierten alle zusammen. Bereits am Donnerstagabend ging es mit dem Mixery-Opening los, die letzten verließen im Laufe des Montags die über 100 Hektar Wiesen und Felder.