LIBERTY ONE
25.08.2001
Radarstation / Türkheim
  • Besucherzahl: 14.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 84

Der LibertyOne-Mountain auf der schwäbischen Alb ist ein Platz an der Sonne. Es war heiß beim LIBERTY ONE Open Air 2001 – von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Zum einen lag das am Wetter, zum anderen an 14.000 fröhlichen Party-People und der Musik von über 80 DJs aus fast der ganzen Welt.

Die Location bewies Ihre Einzigartigkeit. Bäume, die Schatten spendeten, weiche Wiesen und viele heimelige Eckchen zwischen den Baracken, die einst der US-Army dienten. Bei LIBERTY ONE feierten dort Raver auf drei Areas und in sechs Clubs. LIBERTY ONE war familiär und gemütlich ? obwohl es das wohl größte Open Air für elektronische Musik im Süden der Republik war.

Im Alpha-Floor leuchteten High-Tech-Licht und die Sternbilder um die Wette. Dabei umspülte wundervoll duftende, warme Sommerluft Geist und Körper. Harte, armdicke Laserstrahlen schossen durch das Beta-Tent. Zum ersten mal gab es in der Gamma-Base ausschließlich House-Sounds ? das ist fröhlich, passt zur Natur und einem heißen Sommer.

Trotz der vielen Menschen blieb genug Platz zum Tanzen – Freiheit eben. Alle Floors waren großflächiger gebaut worden als bei der Premiere im letzten Jahr.

Ein wahres Club-Schmuckstück hatten die Berliner Jungs von Bash in einem ehemaligen Office der Amerikaner. Die Fenster-Scheiben sind aufgrund der musikalischen Konfrontation mit den harten Berlin-Beatz vorsorglich entfernt worden. Der Club hatte Wohnzimmeratmosphäre – so wie das ganze LIBERTY ONE Open Air.