NATURE ONE
31.07. - 02.08.1998
Raketenbasis Pydna
Kastellaun/Hunsrück
  • Besucherzahl: 25.000
  • Anzahl DJs und Live-Acts: 125

Freitags feierten die Partypeople unter wolkenfreiem Nachthimmel dem Sonnenaufgang entgegen. Am Samstag gab es einen kurzen Nieselregen, aber schon um Mitternacht war es wieder trocken. Sie schwitzten und tanzten zu den Beats der internationalen DJ-Elite.

NATURE ONE feiert einen weiteren Besucherrekord: Über 25.000 Feierwütige waren es. Über 10.000 Camper machten die grünen Wiesen des Hunsrück zum buntesten Campinglatz aller Zeiten.

Damit diese Umgebung auch malerisch blieb, startete NATURE ONE die Aktion: „Mein Freund ist eine Hunsrück-Kuh“. Eine Aktion zur Müllvermeidung auf den Feldern und Wiesen. Und alle halfen mit, ein großer Erfolg für Mütterchen Natur.

Freude machten auch die „Sieben Clubs“. Ob KUFA und Flash im marokkanischen Beduinen-Zelt oder Timing Records im stählernen Bunker. Fast überall wummerte es aus Zelten und Hangars. Und dort wo es nicht wummerte wurde entspannt, geliebt und geküsst – typisch NATURE-Raving.

Zum „Pydna-Orgasmus“ kam es Samstagnacht um 2.00 Uhr. Marusha singt „My house is your house“ und über den Köpfen der feiernden Party-Crowd explodiert Feuerwerk wie Cruise Missiles – nur farbenfroher. Im Century Circus tropfte drei Tage und zwei Nächte das Kondenswasser vom Zelthimmel. Schweiß auch auf der Stirn von Londons Carl Cox – einem der großen Abräumer beim 98er-Festival.

NATURE ONE ein Märchenwald? Ja, die 100.000 Quadratmeter „Pydna“ hatten viel zu bieten. Im Experience Garden war das Gras besonders weich. Überall flimmerte märchenhafte Deko im pastellfarbenen Licht der Scheinwerfer. Artisten spuckten Feuersalven über die Köpfe der Raver vor der Bühne auf dem Open Air Floor und dämonische Gestalten hingen mysteriös zwischen Raketenhangar und Stacheldraht.